Implantate – Innovation in der Zahnmedizin

Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis für einzelne künstliche Zähne oder als Anker für Brücken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. Foto:Initiative Pro Dente_Presse
Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis für einzelne künstliche Zähne oder als Anker für Brücken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. Foto:Initiative Pro Dente_Presse

Zahnimplantate funktionieren wie natürliche Zähne, sie werden in den Kieferknochen eingepflanzt und stehen einem echten Zahn vom Aussehen und der Belastbarkeit her in nichts nach. In der neuen ACgesund können Sie lesen, für wen sich Zahnimplanate eignen und welche Risiken es mit dieser neuen Methode des Zahnersatzes gibt. http://www.ac-gesund.info/

Noch mehr Informationen gibt es hier: http://www.prodente.de

Morgens was Warmes frühstücken

Ein warmer Getreidebrei – das war jahrhundertelang das übliche Frühstück. In England und Schottland nannte man es Porridge, bei uns hieß es Grütze. Hafer- oder Getreideschrot wurde ausgiebig gekocht und kam in einer dampfenden Schüssel auf den Tisch. Später wurden Marmeladebrot oder Toast zu Favoriten auf dem Frühstückstisch. Die Gesundheitsbewussten kauten morgens lieber Müsli. Und jetzt entdecken Viele die Vorteile eines warmen Breies zum Start in den Tag. Ein warmer Getreidebrei schmeckt nicht nur gut, sondern liegt voll im Gesundheitstrend.

In Asien isst man traditionell warm am Morgen. Die ayurvedische Lehre sagt, dass unser Verdauungsfeuer (Agni) morgens noch nicht richtig gezündet ist. Kalte Speisen kosten dann den Körper zusätzlich Energie, eine warme Mahlzeit dagegen wird viel besser vertragen. Deshalb empfehlen auch westliche Ernährungsexperten warme Körnerkost. Sie ist bekömmlich und für das Verdauungssystem leichter zu verwerten. den ausführlichen Artikel lesen Sie hier http://www.ac-gesund.info/

Vorsicht Schwiegermutter!

Hat man endlich den Partner fürs Leben gefunden, kann nur eins das gemeinsame Glück trüben: die andere Mutter! In dem neuen Buch „Vorsicht Schwiegermutter!“ plaudern Schwiegertöchter und -söhne erstmals aus dem Nähkästchen und erzählen von den absurdesten Schwiegermutter-Erfahrungen, die beweisen, dass mit ein wenig Humor alles besser zu ertragen ist. Hier ist das Interview mit den Autorinnen:

Gibt es Unterschiede, in welchem Alter man seiner neuen Schwiegermutter begegnet?

Heike Abidi: Das Alter mag eine Rolle spielen, aber noch entscheidender ist wohl, wie selbstbewusst man ist. Lässt man sich in die „Kind“-Rolle drängen oder behauptet man sich auf Augenhöhe mit der Schwiegermutter?

Anja Koeseling: Eine Mutter bzw. Schwiegermutter kennt ihren Sohn oder Tochter natürlich „besser“ als der neue Ehepartner und fühlt sich dadurch berufen, den jeweiligen Ehepartner dementsprechend zu beeinflussen. Oft versucht eine Schwiegermutter, dem neuen Partner ihres Kindes die Weiterführung ihrer bisherigen Erziehungsarbeit aufzudrücken.

Vor welchem Typ Schwiegermutter sollte man sich besonders in Acht nehmen?

Alle Antworten und die Schwiegermuttertypologie lesen Sie hier

Der Angehörigenlotse – Modellprojekt der KatHO NRW Aachen

Als Irene M.* im Februar mit 51 Jahren einen Schlaganfall bekommt, gerät die Welt für sie und ihren Partner aus den Fugen. Gerd B.* erlebt die schlimmsten Wochen seines Lebens. Wird sie es schaffen, fragt er sich. Was bleibt an Schäden zurück? Irene M. realisiert nach und nach, was ihr geschehen ist. Sie wird auf der Stroke Unit, einer speziellen Station für Schlaganfallpatienten des Universitätsklinikums Aachen von Ärzten, Schwestern und Therapeuten intensiv betreut. Gerd B. fühlt sich wie ein hilfloser Zuschauer, überfordert und ratlos, welche Auswirkungen auf das gemeinsame Leben zu erwarten sind.

Es ist eine Entlastung als Miriam Floren ihn aufsucht. Die 32-Jährige Sozialarbeiterin arbeitet für das Modellprojekt „Der Angehörigenlotse“ der Katholischen Hochschule NRW Aachen. Dieses Projekt wird seit Ende 2012 in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Kliniken, wie z.B. dem UKA und dem Medizinischen Zentrum StädteRegion Aachen realisiert. Miriam Floren ist Ansprechpartnerin für Angehörige von Schlaganfallpatienten. „Gerade in den ersten Tagen nach einem Schlaganfall braucht die Familie Rat, Zuspruch und viele Informationen. Ein ärztliches Informationsgespräch ist häufig nicht genug“, weiß sie.

Bruch in der Betreuungskette

In der ersten Phase saugen die Betroffenen fast wie ein Schwamm alle Informationen auf, erlebt Miriam Floren immer wieder. Wenn der Patient in die Reha gehe, beruhige sich die Situation in der Familie ein wenig. „Turbulent wird es kurz vor Ende der Rehabilitationsphase. Dann wird den Angehörigen erst wirklich klar, wie Haushalt und Wohnsituation verändert werden müssen.“

Beim Wechsel in die eigenen vier Wände kommt es in der Betreuungskette häufig zum Bruch. Bisher war der Patient versorgt und betreut, Klinik und Reha griffen ineinander. Nun müssen er und seine Familie selbst die Therapeuten suchen, Finanzierungen klären, Behördengänge erledigen, einen Pflegedienst organisieren. Und Auseinandersetzungen in der Familie bewältigen. Die erwachsenen Kinder beispielsweise sehen die Situation viel realistischer als die Ehepartnerin, die ihren Mann unbedingt wieder daheim haben will und sich über die Arbeitsbelastungen nicht im Klaren ist.

Hilfe bei Mutlosigkeit

Miriam Floren kennt die „Schnittstellen-Dramatik“. Es ist eben nichts mehr wie vorher: Das Klo ist zu niedrig, die Dusche nicht behindertengerecht, die Pflege aufwändig, der Betroffene so ganz anders als vor dem Schlaganfall – und alle werden mutlos, manchmal sogar depressiv. „Meine Aufgabe ist es, ganz viel Mut zuzusprechen, bei der Organisation des neuen Alltags zu beraten, zu unterstützen, in Netzwerke zu vermitteln“, beschreibt die Sozialpädagogin Facetten ihres Arbeitsauftrags. 64 Familien betreut sie zurzeit, bei 19 davon ist das Ende der Begleitung absehbar, die meist zwischen sechs und acht Monaten dauert. Der „Angehörigenlotse“ trägt dazu bei, die Familie (wieder) handlungsfähig zu machen und Überforderungssituationen zu vermeiden. Die Auswertungen zeigen, dass das Angebot von den Angehörigen sehr gut angenommen und als außerordentlich hilfreich bewertet wird.

Dennoch ist ungewiss, ob und wie die Arbeit des „Angehörigenlotsen“ im Herbst 2015 weitergehen kann – dann nämlich läuft die finanzielle Förderung des Modellprojekts aus. „Im Moment versuchen wir Überzeugungsarbeit bei politischen Akteuren und Kostenträgern zu leisten“, berichtet Miriam Floren. „Die Angehörigen sind einfach zu wichtig, um an dieser Stelle Geld zu sparen!“

*Namen geändert

Das Modellprojekt „Der Angehörigenlotse“

„Der Angehörigenlotse“ ist ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für pflegende Angehörige von Schlaganfallpatienten, Das wissenschaftlich begleitete Modellprojekt ist zunächst für die StädteRegion Aachen konzipiert und kann bei erfolgreicher Erprobung auf andere Versorgungsregionen ausgeweitet werden. Geleitet wird das Projekt von Professor Dr. Johannes Jungbauer, Katholische Hochschule NRW Aachen. Zu seinem Team gehören die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Miriam Floren, (Klinische Sozialarbeiterin) und Theresia Krieger (Gesundheitswissenschaftlerin). Finanziert wird das Projekt für drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Information und Kontakt: www.angehoerigenlotse.de

Weitere Informationen: Prof. Dr. Johannes Jungbauer,

Tel. 0241/ 6000 337, KatHO NRW Aachen, www.katho-nrw.de/aachen/ jungbauer@katho-nrw.de

Redaktion: Claudia Dechamps, Tel. 0241/ 46 32 74 75, info@claudia-dechamps.de

Projekt Der Angehörigenlotse: Miriam Floren, Theresia Krieger, Prof. Johannes Jungbauer, KatHO NRW Aachen (v.r.)                                                 Foto: KatHO