Im Dürener Umland gibt es wunderbare Orte und Landschaften, wo man sich erholen und vom Alltag abschalten kann. Ursula Eusterholz, Geschäftsführungssekretärin im Dürener Krankenhaus, verrät im Gesundheitsmagazin InForm ihren „Geheimtipp“:

Alles begann mit unserem Hund. Aus der Pflicht des täglichen „Gassi-Gehens“ wurde ein Vergnügen. So habe ich in den letzten Jahren die Dürener Nordeifel in all ihren Facetten kennen und lieben gelernt. Es gibt hier so viele unterschiedliche Spazier- und Wandermöglichkeiten, die mir nach einem intensiven Arbeitstag Entspannung, Ruhe, ja und auch Glücksmomente geben.

Als Kinder sind wir oft mit unseren Eltern gewandert, mein Vater hat uns dann die Schönheiten der Natur nähergebracht. Damals wusste ich das nicht zu schätzen, heute bin ich ihm dankbar dafür. Immer wenn ich mit meinem Hund auf meinen Lieblingsrouten (Badewald bei Nideggen und die Felder rund um Embken*) nach Feierabend unterwegs bin, sehe ich die Blumen und Kräuter am Wegesrand stehen und freue mich, dass ich ihre Namen auch heute noch weiß. Und dann ist da diese Ruhe, die man förmlich spüren und „hören“ kann.

Der Badewald und seine Umgebung laden ein, den Alltag zu vergessen, einfach „runter zu kommen“ und zu genießen. An vielen Stellen bietet sich ein Ausblick, der einfach unbeschreiblich ist: Von den Kraftwerken um Grevenbroich, über Köln, das Siebengebirge bis hin zur Ahr und weiter bis tief in die Eifel hinein.

Ganz anders ist es auf der Bank vor der Antonius-Kapelle in Embken. Nach meiner Runde durch die Felder und an den Mühlenbächen vorbei kann ich hier noch ein wenig ausspannen und die Abendsonne genießen. Manchmal kommt ein „altes Mütterchen“ vorbei, läutet die Glocke der Kapelle und geht wieder ihrer Wege, ganz still, ohne ein Wort zu sagen. Das sind diese Momente, die mich rundum glücklich machen und für den nächsten „Schreibtischtag“ stärken.

*Embken liegt am Rand der Zülpicher Börde. Nachbarorte sind Wollersheim, Muldenau, Ginnick (Gemeinde Vettweiß) und Juntersdorf (Stadt Zülpich).

Foto:Eifelsteig, Nordeifel Tourismus / Dominik Ketz